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Den folgenden Buchhinweisen liegen Informationen der Verlage zugrunde;
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bitte an die Redaktion. Rezensionen erscheinen nach Möglichkeit in den nächsten Mitteilungsblättern. Dazu werden
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gesucht – Interessierte wenden sich bitte an die
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heinrich.stiewe@web.de

 

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Guido von Büren und Michael Goer (Hrsg.): Burgen – Schlösser – Häuser. Festschrift für G. Ulrich Großmann zum 65. Geburtstag (Berichte zur Haus- und Bauforschung Band 9; Forschungen zu Burgen und Schlössern, Sonderband 6). Petersberg: Michael Imhof Verlag 2019. 24 x 30 cm, 304 Seiten, 239 Farb- und 92 S/W- Abbildungen, Hardcover; ISBN 978-3-7319-0848-7; 39,95 Euro (D) 41,10 Euro (A), 45,90 CHF
 
Burgen, Schlösser und Häuser gehören zu den bevorzugten Forschungsobjekten von G. Ulrich Großmann. Zum 65. Geburtstag widmen ihm der Arbeitskreis für Hausforschung e.V. und die Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern e.V. eine umfangreiche Festschrift. 24 enge Weggefährten aus beiden Vereinen, deren Geschicke er viele Jahre als Vorsitzender prägte, geben mit ihren Beiträgen einen Einblick in aktuelle Forschungen aus den Bereichen Archäologie, Bauforschung, Denkmalpflege, Geschichte und Kunstgeschichte. Neben der Vorstellung von bemerkenswerten Einzelobjekten und Bauensembles stehen Überblicksdarstellungen zu speziellen Fragestellungen. Die thematische Bandbreite reicht dabei vom hochmittelalterlichen Adelssitz bis zum Bauernhaus und räumlich von Europa bis nach Asien.
 
 
 
 
Thomas Kellmann:Stadt Einbeck. Hausstellen-Katalog (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland - Baudenkmale in Niedersachsen, Bd. 7.4). Petersberg: Michael Imhof Verlag 2019. 21 x 29,7 cm, 880 Seiten, 725 Farb- und S/W-Abb., Hardcover. ISBN 978-3-7319-0804-3; 69 Euro
 
Nach dem einführenden und auswertenden Band 7.3 zur Baugeschichte der Stadt Einbeck von 2017 (Rez. in AHF-Mitt. 91, 2018), erfolgt nun mit Band 7.4 eine ausführliche Darstellung sämtlicher historischer Hausstellen innerhalb der Stadtmauern. Ganz den Vorgaben der bundesweiten Reihe „Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, werden die kleinsten Einheiten einer historischen Stadt ausgehend vom heutigen Bestand alphabetisch nach Straßen und Hausnummern in Form eines Kataloges abgehandelt. Abweichend werden die Sanierungs- und Nutzungsgeschichte als wesentlicher Teil der Baugeschichte mit behandelt. Um zu einer abgesicherten Bewertung der ausgewiesenen Baudenkmale und zu einem Gesamtverständnis der Stadtstruktur zu kommen, werden auch die Nicht-Baudenkmale, abgebrochenen Objekte, Vorgängerbauten und wüsten Hausplätze mit dargestellt. Hierzu wurden auch die Ergebnisse der Stadtarchäologie, soweit für die Entwicklung und das Verständnis des Hausbaus in Einbeck wesentlich, berücksichtigt. Bezogen auf die Dachwerke werden nur die Spitzsäulendachwerke des 16. und 17. Jahrhunderts intensiver dargestellt. Die Kellerebene der Stadt mit rund 500 erhaltenen Gewölbekellern, die im frühen 17. Jahrhundert ihre stärkste Ausdehnung erfahren hatte, wird flächendeckend, soweit zugänglich, beschrieben. Damit liegt für die als Renaissance-, Fachwerk- und Bierstadt bekannte Stadt Einbeck eine in Niedersachsen einmalige Fülle an Informationen vor, die mit rund 1200 historischen und aktuellen Fotografien, Pläne und Karten aufwendig illustriert wurde. Grundlage sind im Wesentlichen die Ergebnisse einer vertiefenden Erfassung in den Jahren 2001–2006, die auf dem Stand März 2019 immer wieder aktualisiert wurden.
 
 
 
 
Laurenz Sandmann (Hg.):Stadt- und statt Museum. Schriften der Altstadtfreunde Warendorf,
Band 1.
Petersberg: Michael Imhof Verlag 2018. 16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 47 Farb- und 11 SW-Abb., Hardcover. ISBN 978-3-7319-0819-7; 14,95 Euro. Band 2: Handel, Hanse, Warendorf.Petersberg 2019: 160 Seiten, 50 Farb- und 27 SW-Abb.; ISBN 978-3-7319-0888-3; 19,95 Euro
 
Mit der Schriftenreihe „Stadt- und statt Museum soll fortlaufend Einblick in die vielfältigen Aktivitäten und Forschungen zur Bau- und Kulturgeschichte der Stadt Warendorf gewährt werden. Dies betrifft nicht nur die Erforschung des Hausbaus in Stadt und ihrem ländlichen Umland, sondern auch die Bemühungen der Denkmalpflege um Erhalt und Zukunft mancher Bauten. Ausdruck findet dies alles immer wieder auch in der Weiterentwicklung vom „Dezentralen Stadtmuseum Warendorf, einer neuartigen, inzwischen überregionale Aufmerksamkeit genießenden Form der Geschichtsvermittlung.
Band 2 dokumentiert neue Forschungsansätze zur Geschichte der Stadt Warendorf als Handelsplatz. Durchweg handelt es sich um neue Untersuchungen, wobei zum einen die Rolle der Stadt im Fernhandel beleuchtet wird, zum anderen aber der Marktplatz und die dort ehemals befindlichen, heute vergessenen öffentlichen Gebäude (z. B. Gewandhaus, Waage, Fleischhaus) als Zentrum des Nahhandels im Fokus stehen. Mit acht Beiträgen ergibt sich ein dichtes und in vielen Aspekten neues Gesamtbild zur Rolle der Handels- und auch Hansestadt Warendorf.