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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
im letzten Mitteilungsblatt mit dem Ausblick auf das Jahr 2020 schien die Welt berechenbar. Die Tagung für Jena wurde angekündigt, wir hofften auf regen Zuspruch – business as usual. Nur knapp acht Monate später ist der Blick auf die Welt ein anderer. Waren die Krisen der letzten Jahrzehnte entweder regional weit entfernt oder konnten als besondere Herausforderung für das politische Handwerk verstanden werden, gerieten durch die Maßnahmen der Corona-Bekämpfung bisher festgefügte Abläufe ins Wanken und für selbstverständlich erachtete Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit wurden eingeschränkt. Das musste ebenso gelernt wie akzeptiert werden. Die Einschätzung des Gefährdungspotentials und den daraus abgeleiteten Vorgaben und Hygienebestimmungen obliegt den örtlichen Gesundheitsbehörden bzw. dem jeweiligen Hausherrn oder Hausherrin, im Fall der Jahrestagung 2020 ist dies die Universität Jena, die für die Vorgaben zur Einhaltung der Hygieneregeln verantwortlich ist. Der Vorstand und der Arbeitsausschuss hatten sich zur Bewertung der Situation in zwei Video-Konferenzen am 24. April und am 31. Juli zusammengeschlossen, um verschiedene Szenarien durchzusprechen. Die Ergebnisse der Besprechung vom 24. April wurden auf der Homepage des AHF eingestellt. Die zweite Videokonferenz wurde in der Hoffnung auf eine dauerhaft positive Entwicklung der Corona- Fallzahlen und eine entsprechende Lockerung der Versammlungsbestimmungen auf Ende Juli gelegt. Leider ist die Entwicklung der Fallzahlen nicht so positiv, dass die Beschränkungen für Tagungen durch die Universität Jena aufgehoben wurden. So sind Tagungen weiterhin auf 30 Personen beschränkt, es ist Mundschutz zu tragen und ein Catering ist generell nicht gestattet. Unter diesen Bedingungen wollten und konnten wir keine Jahrestagung durchführen, denn allein schon die Anzahl der Referenten übersteigt die zulässige Gruppengröße. Daher haben wir den Beschluss gefasst, die Jahrestagung 2020 in Jena abzusagen und zugleich um ein Jahr auf den 1. bis 4. Oktober 2021, wieder in Kooperation mit dem Verein für Thüringische Geschichte e.V., zu verschieben. Die überraschend breiten und
vielfältigen Tagungsbeiträge schienen uns zu interessant, als dass wir darauf dauerhaft verzichten wollten, auch ist der Tagungsort mit den vielfältigen zu besichtigenden Objekten höchst geeignet für das Thema. Die sich aus der Absage der Jahrestagung ergebenen Konsequenzen für die Mitgliederversammlung und die Festlegung der zukünftigen Tagungsorte für die nächsten Jahre möchte ich in einem eigenen Beitrag weiter erläutern. Mit der Absage reihen wir uns nun in die Riege der ausfallenden Tagungen ein. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Corona-Pandemi ebis Oktober 2021 beendet ist. Dennoch sind wir nicht vor einer Wiederholung gefeit und es wäre für den AHF problematisch, wenn wesentlichen Vereinszielen wie der Abhaltung der Jahrestagung und der ordentlichen Mitgliederversammlung nicht mehr regelmäßig nachkommen werden kann. Weil diese Themen jedes Vereinsmitglied betreffen, möchten wir Sie bitten, uns hierin zu unterstützen und Ideen und Kritik beizutragen. Wir versuchen in den nächsten Monaten die AHF- Homepage um einen geschlossenen Bereich für Vereinsmitglieder zu erweitern, in dem ein Chat eingerichtet werden soll, der einen direkteren Informationsausstauch möglich macht.
 
Eine gute Nachricht zum Schluss: Die neue AHF-Regionalgruppe Österreich kann ihre erste Jahrestagung in Eggenburg (Österreich) vom 23. bis 24. Oktober 2020 mit einer Beschränkung auf 50 Personen durchführen. Nähere Informatio‧nen finden Sie im
Beitrag von Oliver Fries.
 
Das nächste AHF-Mitteilungsblatt Nr. 97 ist für den Dezember 2020 oder Januar 2021 vorgesehen. Dort werden wir zum aktuellen Stand zu Jahrestagung in Jena 2021 und den weiteren Aktivitäten von Vorstand und Arbeitsausschuss informieren. Bis dahin wünsche ich Ihnen und insbesondere den Vereinsmitgliedern, die einem erhöhten Gesundheitsriskio durch Covid-19 ausgesetzt sind, alles Gute.
 
Mit herzlichen Grüßen
 
Dr. Thomas Eißing
(Vorsitzender)

 

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